Vergleiche Marktpreise, hol unabhängige Gutachten ein und kalkuliere Nebenkosten wie Vorfälligkeitsentschädigung, Grunderwerbsteuer, Renovierungen und Maklerprovision. Prüfe realistische Alternativen: verkaufen, auszahlen oder überschreiben. Ein faires Ergebnis berücksichtigt nicht nur den Wert am Papier, sondern auch Tragfähigkeit und Liquidität morgen.
Erfasse Anwartschaften aus gesetzlichen und privaten Systemen, betriebliche Zusagen, Riester und Rürup. Lass dir verständlich erklären, wie Ausgleichsmechanismen funktionieren. Die nüchternste Stunde zahlt sich später aus, wenn beide Seiten wissen, was heute verzichtet und morgen gewonnen wird.
Bewerte Geschäftsanteile mit konservativen Annahmen, trenne Rollen sauber und dokumentiere Informationsgrundlagen. Vermeide Überoptimismus in Prognosen. Ein kurzes Memo mit Methoden, Risiken und Szenarien half Jonas, Erwartungen zu erden und mit seiner Ex-Partnerin belastbare, rechtlich prüfbare Schritte zu definieren.
Überlege, wann der Wechsel sinnvoll ist und welche Auswirkungen das auf Vorauszahlungen, Nachzahlungen und Liquidität hat. Prüfe auch Quellensteuer aus Kapitalerträgen. Gute Vorbereitung schützt vor Engpässen im Frühjahr, wenn viele Posten gleichzeitig fällig werden und Nerven ohnehin dünner sind.
Unterscheide, was steuerlich relevant ist und was privat bleibt. Lasse dir Bescheinigungen ausstellen und prüfe Formulierungen. Sarah erkannte, dass eine kleine Anpassung im Wortlaut spätere Diskussionen mit der Finanzverwaltung verhinderte und den tatsächlichen Zahlungsfluss realitätsnah abbildete.